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Stand: Dienstag, 28. März 2017 um 10:13 Uhr
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Vulkanismus
Entdecken & Erleben
Rasten am Bocklradweg bei Floss

Vulkanismus

Der zum Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald gehörende Bereich des Oberpfälzer Hügellandes erscheint im Gesamtbild als sanft gewelltes, von zahlreichen Hügeln und Kuppen durchdrungenes Gelände. Die durchschnittliche Höhenlage von 400 bis 500 Metern wird im westlichen Abschnitt nur von Basaltkegeln überragt. Das hat seinen Grund; wir befinden uns schließlich im südlichsten Vulkangebiet Bayerns.
 
Entdecken Sie hier faszinierdende Naturdenkmäler
 
Vulkanlandschaft Rauher Kulm
Die stattlichste Erhebung ist wohl der 682,5 m hohe Basaltkegel des Rauhen Kulms.
Er und das zwischen ihm und seinem jüngeren Bruder, dem „Kleinen Kulm", gelegene Landstädtchen Neustadt am Kulm, laden zu jeder Jahreszeit zum Besuch ein. Mit knapp 1300 Einwohnern ist der immer noch barock-biedermeierlich wirkende Ort in Bezug auf die Bürgerschaft die kleinste Stadt der Oberpfalz. Neben diesem bemerkenswerten Superlativ war der zudem strategisch günstig gelegene Platz bereits früh besiedelt. Die vor allem auf der Südseite noch gut erhaltenen, bis zu 12 m breiten und im Mittel 1,5 m hohen Ringwälle stammen jedoch mutmaßlich aus der Bronzezeit. Beide Kulme krönten im Mittelalter stolze Burgen. Heute befindet sich auf dem Rauhen Kulm ein Aussichtsturm, der dem Besucher einen wunderbaren Panoramablick nach allen Seiten bietet. 9 markierte Rundwege von 600 m bis 4 km laden zum Erlebniswandern ein. So z.B. der „Espanweg" durch das reizvolle Espantal oder der sagenumwobene „Burgsteig" (ca. 30 bis 45 Minuten Gehdauer bis zum Gipfel des Vulkanschlotes). Keine Angst, die Sage, dass die geheimnisvolle Slawenstadt namens „Mirga" (sie lag südlich davon am Barbaraberg bei Speinshart) durch plötzlichen Ausbruch des Rauhen Kulms vernichtet wurde, ist Legende. Der Kleine Kulm (563 m) erhebt sich westlich seines großen Bruders. Auch hier wird man für die Mühen des rund 20-minütigen Aufstiegs mit einem herrlichen Rundblick entschädigt.
Wanderkarte unter:  http://www.neustadt-am-kulm.de/   Freizeit und Tourismus

Hoher Parkstein
Weithin sichtbar grüßt der 595 m Hohe Parkstein seine Gäste.
Gar majestätisch überragt der Basaltkegel die wellige Weidener Bucht und beherrscht die Naturszenerie perfekt. Auf einem breiten, nach allen Seiten abfallenden,
Fundament thront bildlich gesehen ein hoher, schmaler Kopf.
Wer zum ersten Mal vor seiner 40 m hohen Basaltwand, einem Wunderwerk der Natur steht, hat den Eindruck eines monumentalen erfrorenen Feuerwerks, dessen kantige Glühstrahlen fächerförmig; sich sanft drehend und windend auseinanderstreben.
Neuere wissenschaftliche Untersuchungen kommen zu dem Schluss, dass aus dem Berg, welcher im Sommer 2005 in die Liste der bedeutendsten Geotope Deutschlands aufgenommen wurde, tatsächlich Lavamassen hervorgequollen sind. Kräfte im Inneren; direkt im Schlot des Geschehens vor etwa 24 Millionen Jahren.
Mehr Infos unter  http://www.parkstein.de/ Geologie
 
Kuschberg, Berg der Überraschung
Nicht nur wegen der wunderschönen Aussicht lohnt sich der kurze Aufstieg auf die Kuppe des 585 m hohen Kuschberges bei Atzmannsberg. Es handelt sich hier um einen kleineren Vertreter der Gattung „schlafender Vulkane". Vor allem das an manchen Stellen erstaunlich gut sichtbare Gestein aus Basalt und Tuff überrascht allemal und erlaubt einen kleinen Einblick in die bewegte Erdgeschichte dieses Raumes.
Mehr Infos unter  http://www.lfu.bayern.de/
 

Weitere Vulkanberge
- Anzenberg bei Kemnath-Schönreuth (593 m) -http://www.vfmg-weiden.de/anzen.htm
- Armesberg bei Kemnath mit Wallfahrtskirche (731m) - http://www.kemnath.de/tourismus-freitzeit/sehenswuerdigkeiten/
- Kühhübel bei Weha-Kastl (511 m)
- Waldecker Schloßberg (641 m) -  http://www.oberpfalz-luftbild.de/waldeck.htm
 

Sie möchten mehr über die Kraftberge unseres Naturparks erfahren?
Dann sollten Sie keinesfalls einen Besuch beim „Geo-Zentrum an der KTB" (Kontinentale Tiefbohrung Oberpfalz) bei Windischeschenbach versäumen.
Dort ist ein Informationszentrum mit vielen interessanten Details über Erdgeschichte und Geologie beheimatet.
 
GEO-Zentrum an der KTB
Am Bohrturm 2 ; 92670 Windischeschenbach
Telefon:  09681-91273;  www.geozentrum-ktb.de

Partner des Naturparks ist der Bayerisch-Böhmischer Geopark.
Unter  www.geopark-bayern.de  erfahren Sie ebenfalls mehr über die Erdgeschíchte.


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letzte Aktualisierung: 22.03.2017
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