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Der Goldene Scheckenfalter ist nur wenige Monate im Frühsommer anzutreffen, da nur eine Generation fliegt.
Lebensweise / Nahrung:
Die Raupen ernähren sich besonders gern vom Teufelsabbiss, einer Skabiosenart. Er wird daher auch Skabiosen- oder Abbiß-Scheckenfalter genannt. Im Hochsommer schlüpfen die Raupen und leben als Gemeinschaft in einem Gespinst, wo sie überwintern. Ende April, Anfang Mai sind die dann ausgewachsen.
Vorkommen:
Der Goldene Scheckenfalter braucht magere Feuchtgebiete z.B. Niedermoorbereiche oder Feuchtwiesen. Insgesamt sind aber die Vorkommen stark rückläufig.
Merkmale / Verwechslung:
Dunkelorange, gelb, braun und hell ist die formenreiche Anmutung dieses prächtigen Falters. Alles zusammen ist in fast rechteckig angeordneten fleckigen Binden auf der Flügeloberseite verteilt. Die Unterseite der Flügel ist cremefarben-orange. Scheckenfalter sind nicht leicht zu bestimmen und nur gute Schmetterlingskenner sind wohl gegen Verwechslungen gefeit.
Gefährdung und Schutz:
Der Goldene Scheckenfalter ist europaweit „vom Aussterben bedroht“ und in Deutschland als „stark gefährdet“ eingestuft. Hauptursache ist die Intensivierung der Landwirtschaft.







