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lat.: Tricholoma equestre
Nicht eßbar!
Er gehört zur Familie der Ritterlinge („Tricholoma). Ritterlinge sind überwiegend fleischige Lamellenpilze mit meist zylindrischen, kräftigen Stielen. Typisch für sie sind die ausgebuchtet am Stiel angewachsenen Lamellen. Diese Ausbuchtung wird als „Burggraben“ bezeichnet. Burggräben bringt man gern mit Ritterburgen in Verbindung, und so mag vielleicht auch der Name „Ritterling“ entstanden sein.
Vorkommen:
Der Grünling wächst in sandigen, oft flechtenreichen Kiefernwäldern. Er lebt mit Bäumen in einer engen Symbiose und braucht nährstoffarme Biotope.
Merkmale:
Der Hut ist gewölbt, bis zu 12cm breit und mit feinen anliegenden Schüppchen besetzt. Er ist gelbgrün bis braungrün gefärbt. Auf der feucht-schmierigen Oberfläche bleiben gerne Nadeln und Sandkörner kleben. Die Lamellen auf der Unterseite sind schwefel- bis zitronengelb. Der bis zu 10cm lange Stiel ist heller als der Hut.
Besonderheiten / Anwendung:
Früher galt der Grünling als Speisepilz. Das änderte sich abrupt, als in Frankreich aufgrund des Pilzgenusses zu schweren Muskelzersetzungen, teilweise mit tödlichen Ausgang, kam. Allerdings hatten die betroffenen Personen über mehrere Tage hinweg üppig davon gegessen.
Gefährdung / Schutz:
Laut Bundesartenschutzverordnung zählt der Grünling zu den besonders geschützten Arten.
Es ist in Deutschland verboten, den Pilz der Natur zu entnehmen, ihn oder seine Standorte zu beschädigen oder zu zerstören.



