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Der Schwarzhalstaucher lebt gerne gesellig in der Nähe von Lachmöwen- oder Seeschwalbenkolonien. Die Küken können zwar schwimmen, werden aber trotzdem lange auf den Rücken transportiert.
Lebensweise / Nahrung:
Schwarzhalstaucher besitzen ein auffälliges Balzritual. Aufgeregtes Kopfschütteln, die sog. „Geisterpose“, wobei ein Vogel langsam vor dem anderen auftaucht, oder die sog. „Katzenpose“ oder „Pinguintanz“, bei der der Körper durch kräftiges Strampeln mit den Füßen aus dem Wasser gehoben wird.
Ihre Nahrung besteht aus Insekten, Schnecken und Krustentieren. Fische spielen keine große Rolle.
Vorkommen:
Typischer Lebensraum sind flache Binnengewässer mit üppiger Ufervegetation und Beständen an Wasserpflanzen. Lokale Vorkommen gibt es in ganz Bayern, jedoch meist weit voneinander entfernt.
Merkmale:
Im Prachtkleid während der Paarungszeit (Februar bis April) sind Kopf, Hals, Rücken und Vorderbrust schwarz. Der Bauch ist weiß, die Körperseiten rötlich braun. Auffällig sind seine roten Augen und die goldgelben Ohrbüschel.
Das Schlichtkleid ist deutlich unscheinbarer mit grau-schwarz-weißen Tönungen.
Gefährdung / Schutz:
Schwarzhalstaucher gelten in Deutschland als „gefährdet“ (Rote Liste 3).







