Bild: Naturpark
lat.: Asplenium cuneifolium
Der Name setzt sich zusammen aus „Asplenium“ = Streifenfarn und „cuneifolium“ = keilförmig.
Vorkommen:
Der Name Serpentinit-Streifenfarn deutet schon darauf hin, dass er vorwiegend auf Serpentinit-Gestein zu finden ist. Hin und wieder wächst er auch auf Magnesit oder Mischgesteinen. Gerne wächst er in Felsspalten.
Merkmale:
Die ausdauernde, krautige Pflanze hat büschelige, bis etwa 40cm lange Blätter. Die Wedel sind weich, hellgrün und überwintern in der Regel nicht. Die Fiedern sind gerade. Der Stiel der Wedel ist gleichlang oder länger als die Spreite. Die Wedel sind drei bis vierfach gefiedert.
Besonderheiten / Anwendung:
Durch seine Prägung auf das Serpentinit-Gestein ist er nicht oft zu finden.
Gefährdung / Schutz:
Auf der Roten Liste Deutschlands ist er in der Kategorie 2 „stark gefährdet“ zu finden. Der Serpentinit-Streifenfarn ist laut Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt.






