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lat.: Arnica montana
Früher war die Wirkung der Pflanze gar nicht mal so bekannt. Erst mit Hildegard von Bingen wurde ihre gesundheitliche Nutzung entdeckt.
Allerdings lässt sich Arnika für kommerzielle Zwecke nur sehr schwer anbauen.
Vorkommen:
Das „montana“ im Namen verweist auf ihre Vorliebe für Bergwiesen. Sie mag aber auch Moore und Heiden. Sie braucht frische bis wechselfrische bodensaure Standorte. Diese müssen sonnig und nährstoffarm sein. Die Arnika bildet eine Symbiose mit Bodenpilzen (Mykorrhiza) und tauscht dabei Wasser und Nährstoffe.
Auch in Höhenlagen bis 3.000 Metern ist sie zu finden.
Merkmale:
Die ausdauernde krautige sommergrüne und aromatische Pflanze besitzt eine Grundblattrosette mit eliptischen Blättern. Am behaarten Stängel finden sich kleine gegenständige Blätter. Auffällig ist ihre kräftige gelb-orange, leuchtende Blütenfarbe in der Zeit von Juni bis Juli. Die Arnika wird 20 – 60cm hoch und gehört zur Familie der Korbblütler.
Besonderheiten / Anwendung:
Viele werden viele bereits Produkte mit und aus der Pflanze kennen. Sie soll u.a. helfen bei Blutergüssen, Verletzungen, Krampfadern und vieles mehr.
Für die Ausbreitung über Samen braucht sie offene Bodenstellen. Diese waren früher aufgrund Nährstoffarmut und Überweidung noch zahlreich zu finden. Durch Intensivierung der Nutzung sind sie jedoch selten geworden.
Gefährdung und Schutz:
In der deutschen Roten Liste wird sie in Kategorie 3 „gefährdet“ geführt. Regional ist sie stärker gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht.
Auch darf die Arnika nicht mehr gesammelt werden.






