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Früher glaubte man, dass die Haut des Feuersalamanders Brände löschen können.
Der Schuhhersteller Salamander entwickelte für Kinder einen Comic rund um den Feuersalamander: „Und lange schallts im Walde noch, Salamander lebe hoch“
Lebensweise und Nahrung:
Die Paarung erfolgt an Land. Im Frühjahr werden die bereits voll entwickelten, jedoch noch mit Kiemen ausgestatteten Larven ins Wasser abgesetzt. Dort halten sie sich bevorzugt in Stillwasserzonen auf. Die Larven sind unscheinbar bräunlich, haben aber an allen vier Oberschenkeln einen hellen gelblichen Fleck.
Sie ernähren sich hauptsächlich von wirbellosen Organismen wie Asseln, Käfern, Schnecken und Regenwürmern.
Vorkommen:
Die Verbreitung reicht über weite Teile West-, Mittel-, Süd- und Südosteuropas. Lebensraum sind feuchte Laubmischwälder der Mittelgebirge. Die Art benötigt saubere und kühle Quellbäche, Quelltümpel und quellwassergespeiste Kleingewässer. In Nadelwäldern findet man sie seltener.
Merkmale:
Unverwechselbar leuchtend, gelbschwarz gefleckt. Der bis zu 20cm lange Schwanzlurch gehört zur Familie der „Echten Salamander“. An der Zeichnung können sie erkannt werden. Insgesamt ist die Zeichnung sehr variantenreich. Sowohl Flecken- als auch Streifenmuster lassen sich in Deutschland finden.
Gefährdung / Schutz:
Der Feuersamalander ist laut Bundesnaturschutzgesetz und Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt. Er darf nicht gefangen, verletzt oder getötet werden.
Weitere Infos:
Artenhilfsprojekt Feuersalamander







