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Stellvertretend für die verschiedenen Fledermausarten geht es hier um die Mopsfledermaus.
Allgemein kann man Fledermäuse aufgrund ihrer nächtlichen und teils hoch in Baumkronen fliegenden Lebensweise kaum beobachten. Es werden aber Führungen angeboten, in denen näher auf die Lebensweise eingegangen wird. Mit viel Glück kann man mit einem speziellen Gerät auch die Ultraschallsignale hören.
Lebensweise / Nahrung:
Bei Fledermäusen unterscheidet man zwischen Winter- und Sommerquartier.
Jagdgebiete sind im Sommer vor allem Wälder oder Waldrandbereiche. Dort jagen sie nach Insekten und auch Kleinschmetterlingen.
Im Winter halten sie Winterschlaf in Höhlen oder unterirdischen Gewölben.
Vorkommen:
Ihr Lebensraum sind naturnahe, reich gegliederte Wälder mit hohem Alt- und Totholzanteil.
Merkmale:
Ihren Namen verdankt diese Fledermausart ihrer mopsartig gedrungenen Nase.
Das seidige fast schwarze Fell erhält durch helle Haarspitzen einen leicht silbrigen Schimmer.
Die Ohren stehen eng zusammen.
Gefährdung / Schutz:
Die Mopsfledermaus hat ihren europäischen Verbreitungsschwerpunkt in Deutschland.
Da aber viele Quartiere verloren gingen und auch die Insekten immer mehr verschwinden, wird sie mittlerweile auf der Roten Liste in Kategorie „2“ als „stark gefährdet“ geführt.
Mehr über Fledermäuse allgemein gibt es auch hier







