Bild: Naturpark
lat. Armeria maritima subsp. elongata
Die Sandgrasnelke ist eigentlich keine Nelke, sondern gehört zur Familie der Bleiwurzgewächse.
Vorkommen:
Eigentlich wächst die Sandgrasnelke vorwiegend an den Salzwiesen der Meeresküsten, daher rührt auch die Unterteilung „maritima“. Aber auch auf bodensauren Sandmagerrasen und Silikat-Trockenrasen fühlt sie sich wohl.
Merkmale:
Die Sandgrasnelke ist eine sommergrüne ausdauernde krautige Pflanze und wird bis zu 50cm hoch. Sie wächst häufig polsterartig. Eine Einzelpflanze kann sich aus bis zu 100 Blattrosetten zusammen setzen. Die Blütezeit reicht von Juni bis September. Die Verbreitung der Samen erfolgt über Wind oder Klettwirkung.
Besonderheiten / Anwendung:
Die Sandgrasnelke kann Salz über ihre Blätter ausscheiden. Daher kann sie auch mit salzbelasteten Straßenrändern zurecht kommen. Auch mit Schwermetall belastete Böden machen ihr nicht viel aus.
In der Medizin wurde sie früher als Mittel gegen Epilepsie eingesetzt.
Gefährdung / Schutz:
Die Art ist in der Roten Liste Bayern in Kategorie 3 „gefährdet“ eingestuft. Sie ist nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt.
Übrigens wurde die Sandgrasnelke als „Bayerns Ureinwohner“ ausgezeichnet.
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