Sundowner-Tour in Kohlberg

Bei einer Führung entlang der Lauschtour im Klingenbachtal wurden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eindrucksvolle Einblicke in die Natur- und Kulturlandschaft rund um Kohlberg vermittelt. Kohlberg liegt auf dem Kohlberger Höhenrücken, einer charakteristischen Erhebung des Naturraums Oberpfälzisches Hügelland. Die heute sichtbare Landschaft wurde durch lange Prozesse der Verwitterung und Erosion geformt. Aufgrund seiner erhöhten Lage besaß…

Waldkinderfest Grafenwöhr

Mit einer unterhaltsamen Säge-Challenge eröffneten die Landtagsabgeordneten Tobias Reiß und Stephan Oetzinger das fünfte Waldkinderfest. Beim Durchsägen eines Baumstamms mit einer traditionellen Single Buck hatte Reiß die Nase vorn und verwies anschließend auf seine Vorerfahrung. Die Aktion war Teil der Vorführung der Bavarian Axemen, die den Besuchern den Timber-Sport mit Sägen und Äxten näherbrachten. Entlang…

Hollerküchlfest in Floß

Das Hollerküchlfest des Obst- und Gartenbauvereins Floß im Kreislehrgarten am Bockl-Radweg erwies sich erneut als voller Erfolg. Bei bestem Wetter lockte die Veranstaltung zahlreiche Besucher an und sorgte für einen Besucherrekord. Besonders gefragt waren die frisch gebackenen Hollerküchln sowie die Spezialitäten Hollunderwasser und Hollergspritzter, die restlos ausverkauft wurden. Dank des großen Einsatzes vieler ehrenamtlicher Helfer…

Obstbaum-Schnittkurs des OGV Schirmitz

Bei bestem Frühlingswetter fand am 21. März ein Obstbaumschnittkurs in Kooperation mit den  Schirmitzer Obst- und Gartenbauverein statt. Zahlreiche Interessierte nutzten die Gelegenheit, ihr Wissen rund um die richtige Pflege von Obstbäumen zu vertiefen und praktische Fähigkeiten zu erlernen. Unter der fachkundigen Leitung unseres Diplom-Biologen Philipp Glaab erhielten die Teilnehmenden zunächst eine theoretische Einführung in…

Obstbaumschnittkurs in Tännesberg

Am 14.03.2026 fand im Haus der Biodiversität in Tännesberg ein Obstbaumschnittkurs mit Philipp Glaab vom Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald statt. Nach einer theoretischen Einführung setzten rund 30 Teilnehmende das Gelernte direkt praktisch um. Streuobstwiesen zählen zu den artenreichsten Lebensräumen mit bis zu 5.000 Tier- und Pflanzenarten. Ihre Vielfalt entsteht durch unterschiedliche Strukturen, viele Nischen und…

Trompeten-Pfifferling

  lat.: Craterellus tubaeformis Der Trompeten-Pfifferling ist genauso wie sein naher Verwandter, der Echte Pfifferling, bedenkenlos genießbar. Vorkommen: Er ist ein Mykorrhiza- (Symbiose) Partner verschiedener Nadelbäume, vor allem Fichte und Tanne, gelegentlich auch von Laubbäumen. Er wächst auf bodensauren, bsen- und nährstoffarmen, mäßig bis deutlich feuchten Böden. Merkmale: Der kreisel-, tüten- oder trichterförmige Fruchtkörper ist…

Sumpf-Haubenpilz

Bild: Adobe-Stock lat.: Mitrula paludosa Der Begriff paludosa stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „dem Sumpf angehörend“ oder „sumpfig“ Vorkommen: Wie der Name schon sagt, wächst er im Wasser auf verrottenden Blättern, Nadeln, flachen Ästen und Zapfen. Das kann sowohl ein Sumpfgebiet sein wie auch Moorwasser in Tümpeln, Pfützen oder Bächen. Merkmale: Den weißen,…

Grünling

Bild: Adobe-Stock lat.: Tricholoma equestre Nicht eßbar! Er gehört zur Familie der Ritterlinge („Tricholoma). Ritterlinge sind überwiegend fleischige Lamellenpilze mit meist zylindrischen, kräftigen Stielen. Typisch für sie sind die ausgebuchtet am Stiel angewachsenen Lamellen. Diese Ausbuchtung wird als „Burggraben“ bezeichnet. Burggräben bringt man gern mit Ritterburgen in Verbindung, und so mag vielleicht auch der Name…

Arnika

Bild: Adobe-Stock lat.: Arnica montana Früher war die Wirkung der Pflanze gar nicht mal so bekannt. Erst mit Hildegard von Bingen wurde ihre gesundheitliche Nutzung entdeckt. Allerdings lässt sich Arnika für kommerzielle Zwecke nur sehr schwer anbauen. Vorkommen: Das „montana“ im Namen verweist auf ihre Vorliebe für Bergwiesen. Sie mag aber auch Moore und Heiden.…

Sumpf-Bärlapp

Bild: AdobeStock lat.: Lycopodiella inundata Der Sumpf-Bärlapp wird auch Moor-Bärlapp genannt, denn Moore sind sein typischer Lebensraum. Vorkommen:  Er wächst gerne auf schlammigen Torfböden, Schwingrasen (= Pflanzendecke auf Wasser) und feuchten Dünensenken. Also vor allem auf nassen, mäßig basenreiche bis saueren Substraten. Merkmale: Die Blätter des kriechenden unfruchtbaren Stängels krümmen sich sichelförmig aufwärts. Die fruchtbaren…