Fischadler

Bild: Adobe-Stock Der Fischadler wurde in den 1950er Jahren in weiten Teilen Europas und Nordamerikas durch Bejagung fast ausgerottet. Auch das mittlerweile verbotene Insektizid „DDT“ führte zu einem starken Rückgang, da dadurch die Eierschalen so dünn wurden, dass sie leicht zerbrachen. In unserem Gebiet ist er am „Rußweiher“ bei Eschenbach zu finden. Dort wurde extra…

Schwarzhalstaucher

Bild: Adobe-Stock Der Schwarzhalstaucher lebt gerne gesellig in der Nähe von Lachmöwen- oder Seeschwalbenkolonien. Die Küken können zwar schwimmen, werden aber trotzdem lange auf den Rücken transportiert. Lebensweise / Nahrung: Schwarzhalstaucher besitzen ein auffälliges Balzritual. Aufgeregtes Kopfschütteln, die sog. „Geisterpose“, wobei ein Vogel langsam vor dem anderen auftaucht, oder die sog. „Katzenpose“ oder „Pinguintanz“, bei…

Lachmöwe

Bild: Adobe-Stock Lachmöwen sind Standvögel, also das ganze Jahr über zu sehen.   Lebensweise und Nahrung: Die Lachmöwen suchen im niedrigen Suchflug über Wasser nach Nahrung. Am Boden wird das Futter im Rüttel- oder Sturzflug ausgemacht. Im Seichtwasser oder schlammigen Boden wird die Beute durch Trampeln aufgescheucht, Insekten werden im Flug gefangen. Lachmöwen versuchen auch,…

Goldener Scheckenfalter

Bild: Adobe-Stock Der Goldene Scheckenfalter ist nur wenige Monate im Frühsommer anzutreffen, da nur eine Generation fliegt.   Lebensweise / Nahrung: Die Raupen ernähren sich besonders gern vom Teufelsabbiss, einer Skabiosenart. Er wird daher auch Skabiosen- oder Abbiß-Scheckenfalter genannt. Im Hochsommer schlüpfen die Raupen und leben als Gemeinschaft in einem Gespinst, wo sie überwintern. Ende…

Bachmuschel

Bild: Adobe-Stock Zu sehen ist die Bachmuschel das ganze Jahr über, allerdings nur mit geübtem Auge.   Lebensweise und Nahrung: Zwischen April und Juli entlassen die Weibchen 0,2mm große Larven (Glochidien) ins Wasser, die sich dann in den Kiemen von Wirtsfischen, bevorzugt Döbel, Elritze, Rotfeder, teilweise auch Aland, Groppe, Stichling und Nase, ansiedeln. Dort entwickeln…

Haselmaus

Bild: Adobe-Stock Haselmäuse sind keine Mäuse, sondern Bilche wie Sieben- oder Gartenschläfer. Typisch dafür ist der lange Winterschlaf von Oktober bis April.   Lebensweise und Nahrung: Sie sind fast nur nachts und in Dunkelheit aktiv und daher kaum zu sehen. Sie schlafen in einem kugelförmigen Nest (Kobel). Die tollen Artisten springen und klettern von Ast zu Ast…

Mopsfledermaus

Bild: Adobe-Stock Stellvertretend für die verschiedenen Fledermausarten geht es hier um die Mopsfledermaus. Allgemein kann man Fledermäuse aufgrund ihrer nächtlichen und teils hoch in Baumkronen fliegenden Lebensweise kaum beobachten. Es werden aber Führungen angeboten, in denen näher auf die Lebensweise eingegangen wird. Mit viel Glück kann man mit einem speziellen Gerät auch die Ultraschallsignale hören.…

Kreuzotter

Bild: Adobe-Stock Die Kreuzotter kann mit ihrem Gift kleinen Tieren und Menschen mit einem schwachen Immunsystem gefährlich werden. Allerdings ist sie sehr scheu und flüchtet bei Gefahr lieber.   Lebensweise und Nahrung: Die Kreuzotter ist tagaktiv. Besonders aktiv ist sie an schwülwarmen Tagen und nach längeren Regenperioden. Morgens und am späten Nachmittag sonnt sie sich…

Feuersalamander

Bild: Adobe-Stock Früher glaubte man, dass die Haut des Feuersalamanders Brände löschen können. Der Schuhhersteller Salamander entwickelte für Kinder einen Comic rund um den Feuersalamander: „Und lange schallts im Walde noch, Salamander lebe hoch“   Lebensweise und Nahrung:  Die Paarung erfolgt an Land. Im Frühjahr werden die bereits voll entwickelten, jedoch noch mit Kiemen ausgestatteten…

Warzenbeißer

Eine Laubheuschrecke, die bevorzugt Magerwiesen, mit lückigem Aufwuchs besiedelt. Der Warzenbeißer ist eine Laubheuschreckenart. Früher glaubte man, wenn die Tiere in Warzen beißen, dass wegen der ätzenden Verdauungssäfte dadurch die Warze abheilen würde. Warzenbeißer sind tagaktiv. Sie ernähren sich hauptsächlich von Insekten, jedoch auch von Pflanzen.