Breitblättriges Knabenkraut

Bild: Adobe-Stock lat: Dactylorhiza majalis Die Pflanze wurde früher auch als Fingerkraut bezeichnet, daher „Daktylos“ = Finger. Das „majalis“ bezieht sich auf die Hauptblütezeit im Mai. Vorkommen: Sie steht gerne in stickstoffarmen Feuchtwiesen in voller Sonne. Bevorzugt werden neutrale bis leicht kalkhaltige Böden. Auch in Niedermooren ist sie bisweilen anzutreffen. Aufgrund ihres Aussehens wird sie…

Wiesenknopf-Talwiesen

Die Beweidung reichte bald nicht mehr aus, da dadurch nur das Futter der Tiere über die Sommermonate gewonnen wurde. Für den Wintermonate musste durch Mahd ein Futtervorrat beschafft werden somit wurde die Mahd notwendig. Nach und nach wurden aus den Weiden schließlich Wiesen. Diese entstanden zunächst in den Talauen, denn dort ist die Wasserversorgung am…

Wacholder-Heide

Für den Erhalt von Viehfutter wurden zunächst die Wälder beweidet. Es entstanden Hutungen mit lockerem Baumbestand, der sich lichtete. Pflanzen mit starken Stacheln, Nadeln oder mit Giftanteil wurden von den Tieren nicht gefressen und blieben somit auch nach der Beweidung stehen. Die Wacholderheide bei Wampenhof auf Granitgestein zeugt noch von der ehemaligen Weidewirtschaft.

Flechten

Zu den Erstbesiedlern von Gesteinen zählen die Flechten und Moose. Sie sind eine Gemeinschaft aus Pilz und Alge und überziehen in allen Farbschattierungen auch Felsblöcke. Flechten können sehr alt werden, ein handtellergroßer „Fleck“ kann je nach Art zwischen 10 bis 100 Jahre alt sein.

Kleines Knabenkraut

Bild: Adobe-Stock lat.: Orchis morio Die Bezeichnung Knabenkraut verweist auf die paarigen Wurzelknollen, die an Hoden (= griech.: Orchis) erinnern sollen. Die auffälligen Blütenhüllblätter verschafften ihr früher den Namen „Narrenkappe“, worauf das „morio“ hinweist. Vorkommen: Die ausgesprochene Wiesenorchidee gedeiht auf stickstoffarmen, schwach sauren oder leicht basischen Böden. Merkmale: Die Pflanze ist zart und eher kleinwüchsig, meist…

Mopsfledermaus

Bild: Adobe-Stock Stellvertretend für die verschiedenen Fledermausarten geht es hier um die Mopsfledermaus. Allgemein kann man Fledermäuse aufgrund ihrer nächtlichen und teils hoch in Baumkronen fliegenden Lebensweise kaum beobachten. Es werden aber Führungen angeboten, in denen näher auf die Lebensweise eingegangen wird. Mit viel Glück kann man mit einem speziellen Gerät auch die Ultraschallsignale hören.…

Kreuzotter

Bild: Adobe-Stock Die Kreuzotter kann mit ihrem Gift kleinen Tieren und Menschen mit einem schwachen Immunsystem gefährlich werden. Allerdings ist sie sehr scheu und flüchtet bei Gefahr lieber.   Lebensweise und Nahrung: Die Kreuzotter ist tagaktiv. Besonders aktiv ist sie an schwülwarmen Tagen und nach längeren Regenperioden. Morgens und am späten Nachmittag sonnt sie sich…