Trompeten-Pfifferling

  lat.: Craterellus tubaeformis Der Trompeten-Pfifferling ist genauso wie sein naher Verwandter, der Echte Pfifferling, bedenkenlos genießbar. Vorkommen: Er ist ein Mykorrhiza- (Symbiose) Partner verschiedener Nadelbäume, vor allem Fichte und Tanne, gelegentlich auch von Laubbäumen. Er wächst auf bodensauren, bsen- und nährstoffarmen, mäßig bis deutlich feuchten Böden. Merkmale: Der kreisel-, tüten- oder trichterförmige Fruchtkörper ist…

Sumpf-Haubenpilz

Bild: Adobe-Stock lat.: Mitrula paludosa Der Begriff paludosa stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „dem Sumpf angehörend“ oder „sumpfig“ Vorkommen: Wie der Name schon sagt, wächst er im Wasser auf verrottenden Blättern, Nadeln, flachen Ästen und Zapfen. Das kann sowohl ein Sumpfgebiet sein wie auch Moorwasser in Tümpeln, Pfützen oder Bächen. Merkmale: Den weißen,…

Grünling

Bild: Adobe-Stock lat.: Tricholoma equestre Nicht eßbar! Er gehört zur Familie der Ritterlinge („Tricholoma). Ritterlinge sind überwiegend fleischige Lamellenpilze mit meist zylindrischen, kräftigen Stielen. Typisch für sie sind die ausgebuchtet am Stiel angewachsenen Lamellen. Diese Ausbuchtung wird als „Burggraben“ bezeichnet. Burggräben bringt man gern mit Ritterburgen in Verbindung, und so mag vielleicht auch der Name…

Arnika

Bild: Adobe-Stock lat.: Arnica montana Früher war die Wirkung der Pflanze gar nicht mal so bekannt. Erst mit Hildegard von Bingen wurde ihre gesundheitliche Nutzung entdeckt. Allerdings lässt sich Arnika für kommerzielle Zwecke nur sehr schwer anbauen. Vorkommen: Das „montana“ im Namen verweist auf ihre Vorliebe für Bergwiesen. Sie mag aber auch Moore und Heiden.…

Sumpf-Bärlapp

Bild: AdobeStock lat.: Lycopodiella inundata Der Sumpf-Bärlapp wird auch Moor-Bärlapp genannt, denn Moore sind sein typischer Lebensraum. Vorkommen:  Er wächst gerne auf schlammigen Torfböden, Schwingrasen (= Pflanzendecke auf Wasser) und feuchten Dünensenken. Also vor allem auf nassen, mäßig basenreiche bis saueren Substraten. Merkmale: Die Blätter des kriechenden unfruchtbaren Stängels krümmen sich sichelförmig aufwärts. Die fruchtbaren…

Serpentin-Streifenfarn

Bild: Naturpark lat.: Asplenium cuneifolium Der Name setzt sich zusammen aus „Asplenium“ = Streifenfarn und „cuneifolium“ = keilförmig. Vorkommen: Der Name Serpentinit-Streifenfarn deutet schon darauf hin, dass er vorwiegend auf Serpentinit-Gestein zu finden ist. Hin und wieder wächst er auch auf Magnesit oder Mischgesteinen. Gerne wächst er in Felsspalten. Merkmale: Die ausdauernde, krautige Pflanze hat…

Sandgrasnelke

Bild: Naturpark lat. Armeria maritima subsp. elongata Die Sandgrasnelke ist eigentlich keine Nelke, sondern gehört zur Familie der Bleiwurzgewächse. Vorkommen: Eigentlich wächst die Sandgrasnelke vorwiegend an den Salzwiesen der Meeresküsten, daher rührt auch die Unterteilung „maritima“. Aber auch auf bodensauren Sandmagerrasen und Silikat-Trockenrasen fühlt sie sich wohl. Merkmale: Die Sandgrasnelke ist eine sommergrüne ausdauernde krautige…

Frühlings-Kuhschelle

  Bild: Adobe-Stock lat. Pulsatilla vernalis Die Kuhschelle (Küchenschelle ist die Verniedlichungsform von Kuh zu Küh-chen) wurde zum Schmücken der Rinder beim Auftrieb auf die Alm verwendet. Dazu bekamen die Rinder Holzbögen, so genannte „Schellenbögen“, welche mit Blumen geschmückt wurden. Der lateinische Name stammt von „pulsare“ = schlagen, läuten und bezieht sich auf die glockenartige…

Fischadler

Bild: Adobe-Stock Der Fischadler wurde in den 1950er Jahren in weiten Teilen Europas und Nordamerikas durch Bejagung fast ausgerottet. Auch das mittlerweile verbotene Insektizid „DDT“ führte zu einem starken Rückgang, da dadurch die Eierschalen so dünn wurden, dass sie leicht zerbrachen. In unserem Gebiet ist er am „Rußweiher“ bei Eschenbach zu finden. Dort wurde extra…

Schwarzhalstaucher

Bild: Adobe-Stock Der Schwarzhalstaucher lebt gerne gesellig in der Nähe von Lachmöwen- oder Seeschwalbenkolonien. Die Küken können zwar schwimmen, werden aber trotzdem lange auf den Rücken transportiert. Lebensweise / Nahrung: Schwarzhalstaucher besitzen ein auffälliges Balzritual. Aufgeregtes Kopfschütteln, die sog. „Geisterpose“, wobei ein Vogel langsam vor dem anderen auftaucht, oder die sog. „Katzenpose“ oder „Pinguintanz“, bei…